Für Dich zuletzt aktualisiert am: 06.11.2021

Was passiert wenn man eine Nacht nicht geschlafen hat?

Ein Ratgeber für Neugierige

Was passiert wenn man eine Nacht nicht geschlafen hat?

 Das Wichtigste zuerst: 

Das ist es...

Begründet ist das in der vermehrten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Der Organismus befindet sich aufgrund des Schlafmangels in Alarmbereitschaft und ist zugleich weniger leistungsfähig. Durch den Botenstoff Cortisol werden zudem einige Abläufe im Körper beeinflusst, was den Zustand noch verschlimmern kann. So gerät beispielsweise der Stoffwechsel durcheinander und der Puls steigt.

Dabei ist es auf körperlicher Ebene unerheblich, ob du während deiner schlaflosen Nacht Spaß hattest, arbeiten musstest oder einfach nicht einschlafen konntest. Die physischen Folgen unterscheiden sich nicht.

Unabhängig davon, was der genaue Grund ist:

Schlaflose Nächte rufen die gleichen Symptome hervor und sind auf Dauer abträglich für deine Gesundheit. Dennoch kann Schlafentzug als Therapie eingesetzt werden, wenn du unter Depressionen oder depressiven Verstimmungen leidest. Allerdings ist dann die engmaschige Kontrolle durch einen Arzt erforderlich.

Ein Beispiel

Mit Sicherheit kennst du das auch: Das Tanzen mit Freunden macht so viel Spaß. Später wird es ein spannendes Buch, das dich wachhält oder ein weinendes Baby. Überstunden, Nachtschicht oder sich im Kreis drehende Gedanken können ebenfalls Auslöser für eine schlaflose Nacht sein.

Doch der Grund für den Schlafmangel ist zu einem großen Teil irrelevant. Denn dein Körper wird gestresst und das zeigt sich in zahlreichen Bereichen. Doch was sind die körperlichen Auslöser dafür?

Los gehts

Nachdem Du nun einen groben Überblick zu den Folgen einer schlaflosen Nacht gewonnen hast, wird es Zeit für die Details.

Leeeeets GO!

Hier zeigen wir Dir, wie sich eine Nacht ohne Schlaf auswirkt und warum du den Schlafmangel bis auf eine gezielte Maßnahme vermeiden solltest.

Stopp! Das ist außerdem extrem entscheident:

Nehmen wir das ganze mal ein wenig näher unter die Lupe!

In diesem Ratgeber beantworten wir die Frage, was passiert, wenn man eine Nacht nicht geschlafen hat und welche Schlafentzug Symptome auftreten können. Einige davon hast du vielleicht bereits selbst erlebt und bisher noch nicht in Verbindung mit der mangelnden Ruhe gebracht.

Ich kann mich daran erinnern

als ich mich zum ersten Mal mit dieser Frage beschäftigte und überrascht von den Antworten war. Hier teile ich mit dir, was wichtig zu wissen ist und welche Unterschiede sich bei der Dauer des Schlafentzugs finden. Von den Gründen dafür bis zu den Schlafentzug-Auswirkungen erwartet dich hier also ein umfassender Artikel, der dir die entscheidenden Antworten liefert.

So, genug geredet!

So, genug geredet! Beginnen wir nun endlich mit dem Ratgeberteil, in dem du alle Informationen an die Hand bekommst, die du benötigst, um deine Schlafqualität aktiv zu steigern!

Quellen durchforstet

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Deine gesparten Stunden

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Das Langzeitgedächtnis leidet


Was passiert wenn man eine Nacht nicht geschlafen hat?

Das Gehirn benötigt Schlaf, um Einflüsse und Lerninhalte zu verarbeiten und zu verfestigen. Denn ohne ausreichend Tiefschlaf lassen sich neue Informationen nicht ausreichend verarbeiten und durch Synapsen miteinander verknüpfen.

Dadurch lassen sie sich gar nicht oder nur schlecht wieder abrufen. Bereits nach einer schlaflosen Nacht kannst du daher Ereignisse und Sachen vergessen, die innerhalb dieser Zeit stattgefunden haben.

Informationen nicht ausreichend verarbeiten 

Warum das Gehirn eine Auszeit zur Verfestigung neuer Informationen benötigt, lässt sich unter anderem mit der Verteilung von Energie erklären. Wenn du schläfst, hat das Bewusstsein eine Ruhepause. Hierdurch wird die Kapazität für andere Funktionen frei. Nicht umsonst verändern sich die Hirnströme während den verschiedenen Schlaf- und Wachphasen deutlich.


Deine Aufmerksamkeit sinkt


Was passiert wenn man eine Nacht nicht geschlafen hat?

Hast du dich schon einmal dabei ertappt, dass Du durch Schlafmangel einem Gespräch nicht folgen kannst oder schneller Fehler machst?

Das ist vollkommen normal. Denn zum einen befindet sich der Organismus in einem Ausnahmezustand. Um Dich wachzuhalten und durch die fehlende Erholung im Schlaf, begibt sich dein Körper in eine Art Notzustand. Das bedeutet, dass alle unwichtigen Funktionen heruntergefahren werden. Dadurch wird Energie gespart.

Deine Aufmerksamkeit beim Lesen eines Schreibens oder bei anderen alltäglichen Aufgaben wird also zugunsten einer eventuell notwendigen Flucht reduziert. Das trägt evolutionär bedingt zum Überleben bei.

Stresshormone begünstigen Erschöpfung. Hinzu kommt, dass weniger Insulin vorhanden ist. Hierdurch wird weniger Zucker in die Blutlaufbahn aufgenommen und die Energie fehlt. Hierdurch kannst Du zudem ein stärkeres Hungergefühl empfinden. Denn durch Schlaf wird in deinem Körper mehr Leptin gebildet und ausgeschüttet. Dieser Botenstoff dämpft das Hungergefühl. Schläfst Du hingegen zu wenig oder gar nicht, steigt der Pegel an Ghrelin. Bei dieser Substanz handelt es sich um ein Hormon, das den Appetit steigert.


Erhöhte Gereiztheit nach Schlafentzug


24 Stunden reichen aus, um deine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sinken zu lassen. Das ist zu einem großen Teil in der Bildung und Ausschüttung von Hormonen begründet.

Stresshormone begünstigen Erschöpfung. Hinzu kommt, dass weniger Insulin vorhanden ist. Hierdurch wird weniger Zucker in die Blutlaufbahn aufgenommen und die Energie fehlt.

Wusstest Du schon?

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Hierdurch kannst Du zudem ein stärkeres Hungergefühl empfinden. Denn durch Schlaf wird in deinem Körper mehr Leptin gebildet und ausgeschüttet. Dieser Botenstoff dämpft das Hungergefühl. Schläfst Du hingegen zu wenig oder gar nicht, steigt der Pegel an Ghrelin. Bei dieser Substanz handelt es sich um ein Hormon, das den Appetit steigert.

Dein Körper hat ein begrenztes Maß an Ressourcen und Reserven. Dies wirkt sich erheblich auf das Immunsystem aus. Fehlt die Kraft aufgrund einer schlaflosen Nacht, wird das Risiko für eine Infektion also größer. Die größte Rolle spielen dabei wiederum Hormone und vor allem das Cortisol. Denn sowohl zu wenig als auch zu viel des Botenstoffes begünstigt Erkrankungen. Das empfindliche Gleichgewicht kann bereits dann beeinflusst werden, wenn du eine Nacht lang nicht schläfst.


Der Körper befindet sich in Alarmbereitschaft


Evolutionär bedingt halten sich Menschen nur dann so lange wach, wenn sie bedroht sind. Dein Körper erhält demnach die Information, dass er sich in einer gefährlichen Situation befindet. Gönnst du ihm nicht die notwendige Ruhe, versetzt er sich also in Alarmbereitschaft. Zur Auswahl stehen Flucht oder Kampf. Seite: 3 von 5 Das erklärt die Nervosität und ebenso die Gereiztheit. Perfekt ist dieses Sicherheitssystem der Natur aber nicht. Denn bist du zu lange wach, sinkt auch die Versorgung mit Nährstoffen. Das Verdauungssystem wird nicht mehr ausreichend versorgt. Hierdurch erhält Dein Körper zu wenig Energie.


Die physischen Folgen können Übelkeit beinhalten


Die Änderungen bei den Funktionen im Körper wirken sich unter anderem auf Magen und Darm aus. Da die Verdauung im Stressfall nicht lebenswichtig ist, werden Nährstoffe nicht mehr effizient verarbeitet. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit sind die möglichen Folgen. Diese Resultate sind die Ergebnisse einer vorrübergehenden Unterversorgung.

Die Nahrung verbleibt zu lange im Magen und kann daher zusätzlich Gase bilden. Blähungen, Druck und Völlefühl sind daher möglich.

Abschließendes Fazit

Auch in 24 Stunden sind die Auswirkungen des Schlafentzugs sehr deutlich spürbar. Zu oft solltest Du daher keine Nächte durchmachen. Denn es wirkt sich auf Dein gesamtes Wohlbefinden aus und kann daher weitreichende Folgen haben.

Quellenangabe:

www.lamodula.de

www.utopia.de

Weiterführende Studie/Statistik:

 https://www.tk.de/resource/blob/2033604/118707bfcdd95b0b1ccdaf06b30226ea/schlaf-gut-deutschlanddata.pdf

FAQ:

1. Was passiert, wenn man eine Nacht nicht geschlafen hat?

Bereits 24 Stunden ohne Schlaf reichen aus, um sich auf Psyche und Körper auszuwirken. Typische Folgen sind:

- geringere Leistungsfähigkeit                                                                                                                     - Müdigkeit                                                                                                                                                          - Kopfschmerzen                                                                                                                                               - Gereiztheit                                                                                                                                                        - fehlende Konzentration                                                                                                                                - schneller Herzschlag                                                                                                                                     - innere Unruhe und Stress

Begründet ist das in der vermehrten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Der Organismus Seite: 2 von 8 befindet sich aufgrund des Schlafmangels in Alarmbereitschaft und ist zugleich weniger leistungsfähig. Durch den Botenstoff Cortisol werden zudem einige Abläufe im Körper beeinflusst, was den Zustand noch verschlimmern kann. So gerät beispielsweise der Stoffwechsel durcheinander und der Puls steigt.

Dabei ist es auf körperlicher Ebene unerheblich, ob du während deiner schlaflosen Nacht Spaß hattest, arbeiten musstest oder einfach nicht einschlafen konntest. Die physischen Folgen unterscheiden sich nicht.

2. Was passiert, wenn wir schlafen?

Wenn du dich hinlegst und die Augen schließt, hat dein Körper sich bereits auf den Schlaf vorbereitet. Melatonin wird gebildet, um dir beim Einschlafen zu helfen. Deine Atmung wird ruhiger, langsamer und tiefer. Puls und Körpertemperatur sinken. Dafür wird die Durchblutung verbessert. Durch die Ausschüttung verschiedener Hormone können sich Körper und Psyche erholen.

Der Schlaf dient also als Zeit für Regeneration. Warum wir schlafen müssen und bereits wenige Tage ohne Schlaf ausreichen, um ernstzunehmende Schlafentzug-Symptome hervorzurufen, ist jedoch noch nicht vollständig geklärt.

3. Was fördert den Schlaf?

Es gibt eine ganze Reihe von Einflüssen, die den Schlaf fördern und beim Durchschlafen helfen können. Dazu gehören unter anderem:

- Schlafrituale                                                                                                                                                    - beruhigende Musik                                                                                                                                        - bestimmte Lebensmittel und Kräutertees                                                                                              - der gezielte Einsatz von Entspannungstechniken                                                                                - Dunkelheit                                                                                                                                                        - genaue Trennung von Arbeit und Entspannung                                                                                    - frische, kühle Luft

Die eine oder andere komplett schlaflose Nacht lässt sich dadurch zwar nicht vermeiden, bei wiederkehrenden Schlafstörungen können diese Mittel und Maßnahmen jedoch ausgesprochen hilfreich sein.

4. Was ist eine gesunde Schlafhygiene?

Die Schlafhygiene fasst zusammen, was den Schlaf fördert und wie du dich verhalten solltest, um Schlafstörungen zu verhindern. Das kann sowohl das Einschlafen als auch das Durchschlafen beeinflussen. Die einzelnen Aspekte umfassen unter anderem:

- Verzicht auf Alkohol, Koffein und Nikotin vor dem Zubettgehen                                                     - kein helles Licht beim Einschlafen oder beim Aufwachen in der Nacht                                        - Mittagsschlaf nicht länger als 30 Minuten                                                                                            - schwere Lebensmittel und große Mahlzeiten am späten Abend vermeiden                                 - jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen                                                                 - Schlafzimmer entspannend und schlafförderlich gestalten                                                             - Überanstrengung am Abend vermeiden                                                                                                  - klare Abgrenzung zwischen Beruf, Haushalt und Vorbereitung auf den Schlaf                           - auf spannende Lektüre und aufregende Filme verzichten                                                                 - nicht hungrig ins Bett gehen

Bedenke hierbei, dass es sich um pauschale Angaben handelt. Eine gesunde Schlafhygiene sollte es ganz individuell dir ermöglichen, ruhig und entspannt zu schlafen. Dafür musst du gegebenenfalls einige Dinge ausprobieren

5. Wie bekomme ich meinen Schlafrhythmus wieder in den Griff?

Bereits eine durchwachte Nacht kann den Schlafrhythmus in Mitleidenschaft ziehen. Eine nachhaltigere Störung wird beispielsweise dann entstehen, wenn du Nachtschichten arbeitest oder jedes Wochenende die Nacht durchfeierst. Um den Rhythmus wieder aufzubauen, solltest du künstliches Licht vermeiden, meinen Beitrag über Schlafrhythmus lesen. Verbringe vor dem Schlafen keine Zeit an Monitoren und leg dich hin, auch wenn du nicht müde bist.

6. Was ist Schlafdruck?

Hierbei handelt es sich lediglich um ein anderes Wort für Müdigkeit, also den Druck schlafen zu müssen oder zu wollen. Der Schlafdruck kann jedoch in Vergessenheit geraten, wenn du viel Spaß hast oder dich eine interessante Tätigkeit beschäftigt

7. Warum muss man eigentlich schlafen?

Damit sich Körper und Geist erholen und regenerieren können. Warum der Mensch nicht lange auf Schlaf verzichten kann und bereits eine komplett schlaflose Nacht verheerende Auswirkungen haben kann, ist noch nicht vollständig geklärt. Klar ist jedoch, dass sich der Schlafentzug negativ auf Hirn, Herz und Kreislauf, das Immunsystem und die Verdauung auswirkt. Konzentration fällt schwer, die Lernfähigkeit nimmt ab und Trugbilder können entstehen.

8. Welches Essen hilft beim Einschlafen?

Gut geeignet als schlafförderliche Lebensmittel sind: Avocado, Bananen, Fisch und Meeresfrüchte, Haferflocken, Kartoffeln, Kirschen, Kräutertee, mageres Fleisch, Milch und Milchprodukte, Nudeln, Nüsse

9. Was passiert, wenn man eine Nacht oder länger nicht geschlafen hat?

Der Körper schüttet vermehrt Stresshormone aus und die Regeneration fehlt. Bei einem anderweitig gesunden Menschen treten Erschöpfung und leichte Verwirrung auf. Die Konzentration auf Aufgaben fällt schwer und die Lernfähigkeit leidet ebenso wie das Gedächtnis. Du kannst dich auch körperlich schwach fühlen und sogar halluzinieren.

Vergleichbar ist der Zustand in etwa mit dem übermäßigen Konsum von Alkohol.

10. Welche Faktoren können einen gesunden Schlaf verhindern?

Abträglich für den Schlaf sind beispielsweise:

- laute Geräusche                                                                                                                                             - Apnoe                                                                                                                                                                 - Stress                                                                                                                                                                - physische oder psychische Überforderung                                                                                              - Konflikte                                                                                                                                                           - zu große oder schwere Mahlzeiten                                                                                                             - helles Licht                                                                                                                                                        - Bewegung                                                                                                                                                          - Krankheiten                                                                                                                                                      - zu hohe oder zu niedrige Temperaturen

Die Liste kann sehr individuell ausfallen. Vielleicht schläfst du problemlos bei lauter Musik ein, bekommst bei Stress aber kein Auge zu. Ideal ist es, wenn du mögliche Störfaktoren notierst. Auf diese Weise kannst du die Gründe für Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen schneller erkennen.

11. Was passiert mit dem Bewusstsein, wenn man schläft?

Für das Bewusstsein verantwortliche Bereiche werden während des Schlafs weniger durchblutet. Sie werden regelrecht ausgeschaltet. Während des Schlafs verlierst du also das Bewusstsein, was abhängig von der jeweiligen Schlafphase ist.

12. Was passiert im Schlaf mit unserer Psyche?

Die Regeneration während des Schlafs bezieht sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die. Die psychische Belastbarkeit wird regeneriert. Fehlt der Schlaf immer wieder oder über längere Zeit hinweg, können unerwünschte Folgen auftreten. Bei diesen handelt es sich um:

- Konzentrationsstörungen                                                                                                                           - Probleme beim Erinnern und Lernen                                                                                                         - Gereiztheit                                                                                                                                                        - depressive Verstimmungen

Ohne die Erholung im Schlaf leidet die Psyche also teilweise immens

13. Welche Hormone werden nachts gebildet?

Vor und während des Schlafs bildet der Körper Melatonin. Dieses Hormon hilft beim Einschlafen und begünstigt das Durchschlafen. Es wirkt entspannend.

Zusätzlich produziert der Organismus Wachstumshormone, die für die Regeneration der Zellen benötigt werden. Fehlen diese, können mehrere Bereiche negativ beeinflusst werden. Der Körper befindet sich in einem Zustand von permanentem Stress und du alterst schneller, wenn der Zustand häufiger auftritt.

14. Warum schlafe ich beim Autofahren ein? Was sind die Ursachen für Sekundenschlaf?

Der Sekundenschlaf während des Autofahrens ist nicht nur für dich, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer ausgesprochen gefährlich. Mögliche Ursachen für die Erscheinung sind:

- Übermüdung und Schlafmangel                                                                                                               - lange Fahrten ohne ausreichende Pausen                                                                                              - Alkohol                                                                                                                                                              - große und schwere Mahlzeiten                                                                                                                  - Krankheiten

Hinzu kommt die Tageszeit. Musst du zu Zeiten arbeiten oder fahren, wenn du normalerweise schläfst? Dann ist das Risiko für den Sekundenschlaf erhöht.

15. Was tun bei Tagesmüdigkeit?

Das ist zum einen abhängig von deinem Schlaftyp und zum anderen von deinen Möglichkeiten. Kannst du am Wochenende nach einer langen Feier oder einem Spieleabend mit Freunden ausschlafen, solltest du dies nutzen. Anderenfalls wirst du dich sehr wahrscheinlich müde durch den Tag schleppen. Auch ein Mittagsschlaf und/oder ein früheres Zubettgehen sind angeraten.

Besteht die Tagesmüdigkeit für längere Zeit solltest du einen Arzt aufsuchen. Denn hierbei kann es sich um ein Anzeichen für eine bisher unbemerkte Schlafapnoe, Mangelzustände oder Krankheiten handeln.

16. Was tun, wenn man vor Gedanken nicht einschlafen kann?

Ein Streit mit dem Partner, Probleme auf der Arbeit oder fortlaufender Stress können dich so sehr beschäftigen, dass an alles aber nicht an Schlaf zu denken ist. Hierbei helfen die folgenden Methoden:

- Schreib alles nieder, was dich beschäftigt. Dadurch fällt es leichter, Abstand dazu zu gewinnen.

- Steh wieder auf und lenk dich ab.                                                                                                             - Wende Entspannungstechniken an. Geeignet sind beispielsweise Atemmeditation, autogenes Training oder Traumreisen.

17. Welche Faktoren können den Schlaf beeinflussen?

Bestimmte Faktoren können deinen Schlaf sowohl zum Negativen als auch zum Positiven beeinflussen. Zu ihnen zählen:

- Geräusche                                                                                                                                                        - Gerüche                                                                                                                                                             - Temperatur                                                                                                                                                       - Lichteinfall                                                                                                                                                       - Luftqualität                                                                                                                                                      - Aktivitäten vor dem Schlaf                                                                                                                           - Gesundheit                                                                                                                                                       - Medikamente                                                                                                                                                   - Stress

Lavendelduft in der Luft, frische Bettwäsche und sanfte Klänge begünstigen erholsamen Schlaf. Rückenschmerzen, Schnupfen oder schweißtreibende Temperaturen können ihn hingegen stören.

18. Welche Schlafentzug-Auswirkungen können auftreten?

Neben den bereits genannten Folgen können sich die Folgen des Schlafentzugs mit der Dauer noch intensivieren. Möglich sind:

- Verfolgungswahn                                                                                                                                           - Angstzustände                                                                                                                                                - Sehstörungen                                                                                                                                                  - Herzrhythmusstörungen                                                                                                                               - Verdauungsprobleme                                                                                                                                    - Zittern                                                                                                                                                               - Sinken der Körpertemperatur                                                                                                                      - Sprachstörungen                                                                                                                                             - Sekundenschlaf                                                                                                                                               - Halluzinationen


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